Samstag 7. März 2026
19:00 Uhr

| Der Roman, basierend auf historischen Begebenheiten, erzählt die Geschichte der 53-jährigen Édith, die nach dem Tod ihres Vaters Simon Mercier in Paris überraschend von ihren deutsch-polnischen Wurzeln erfährt. Simon war offenbar ein angenommenes Kind, dessen jüdischer Vater der großen Razzia vom 16. Juli 1942 zum Opfer fiel. Auf der Suche nach ihren familiären Ursprüngen macht sich Édith gemeinsam mit ihrer Großcousine Tatjana auf den Weg, ein jahrzehntelanges Schweigen zu brechen. Ihre Spurensuche führt sie bis nach Krakau – zu einer Apotheke, die nicht nur für ihre Familie, sondern auch für den jüdischen Widerstand eine bedeutende Rolle spielte. Mit großer Sensibilität verbindet Bettina Storks persönliche Schicksale mit europäischer Zeitgeschichte. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin, die am Bodensee lebt und arbeitet, widmet sich in ihrem neuen Werk erstmals der deutsch-polnischen Vergangenheit – einem Thema, das auch in ihrer eigenen Biografie verankert ist. Anmeldung ausschließlich per Überweisung an Kulturfreunde Eriskirch e.V. IBAN: DE07 6519 1500 0194 3320 04 Kennwort: „Lesung“ und Telefonnummer des Anmeldenden Der Betrag muss spätestens am 04.03.2026 auf dem Konto gutgeschrieben sein. |



